Home
Wir über uns
News
Workshops
Presse
Partner
Interessante Links
Kontakt/Impressum
Sitemap


Besucher seit Beginn im September 2008

 

Heimatverein Kraichgau
 
Der Heimatverein Kraichgau wurde 1972 nach der im Zuge der Verwaltungsreform erfolgten Auflösung des Landkreises Sinsheim gegründet. Hauptanliegen des Heimatvereins ist es, die Identität des Kraichgaus als Landschaft und als Kulturraum im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern und zu wahren.
Durch zahlreiche Publikationen, Tagungen, Exkursionen und Vorträge werden die kulturellen Eigenheiten des Kraichgaus der Bevölkerung nahe gebracht. Literatur zum Kraichgau wird in der im Schloss Gochsheim eingerichteten Präsenzbibliothek gesammelt. Arbeitskreise nehmen sich intensiv verschiedener Themen an.
Der Heimatverein hat derzeit ca. 650 Mitglieder.

Arbeitskreis Experimentelle Archäologie

Der Mitte der Achtzigerjahre gegründete Arbeitskreis Archäologie sollte zunächst als Forum für die ehrenamtlichen Denkmalpfleger im Kraichgau und die an Denkmal-pflege und Geschichte interessierte Bevölkerung dienen.
Seit Anfang 1993 beschäftigen sich die Aktiven des Arbeitskreise intensiv mit dem weiten Feld der experimentellen Archäologie, praktischen Geschichte und Umwelt-bildung.

Experimentelle Archäologie

Arbeitsweisen und Techniken und somit die Leistungen früherer Kulturen aufzuhellen und transparent zu machen, ist eines der Ziele der experimentellen Archäologie. Zusammen mit der Landesarchäologie lassen sich Grabungsbefunde im Experiment interpretieren; Hypothesen können auf Wahrscheinlichkeit untersucht werden.
Das Leben der Vorfahren kann dadurch transparenter dargestellt, der Spielraum für Spekulationen eingeengt werden. Insgesamt kann die experimentelle Archäologie zu einer Annäherung an die realen Lebensbedingungen unserer Vorfahren beitragen.
Die Mitglieder des Arbeitskreises beschäftigen sich schwerpunktmäßig mit den Techniken und Lebensweisen der jungsteinzeitlichen Kulturen (ca. 5500 – 2200 v.Chr.).
Zudem gibt es erste Erfahrungen mit der Verhüttung von Eisenerz im Rennofen.

Spektrum des Arbeitskreises

Der Arbeitskreis deckt mittlerweile alle Techniken und Lebensbereich des jungsteinzeitlichen Menschen ab: Keramikherstellung, Verarbeitung von Knochen, Horn, Stein, Flint, Holz und Rinde zu Waffen und Geräten, Aussaat, Ernte und Verarbeitung von Getreide, Flachs und Hanf, Brotbacken, Bau von Lehmöfen, Spinnen, Zwirnen und Weben, Jagd etc. Durch ständiges Arbeiten und Üben werden Geräte und Fähigkeiten laufend verbessert. Intensive Kontakte zu den einschlägigen Institutionen der Denkmalpflege, zu Museen und Fachleuten sichern den wissenschaftlichen Hintergrund.

Kosten

Die Beschäftigung mit experimenteller Archäologie ist nicht nur zeit-, sondern auch kostenintensiv. Für Veranstaltungen wird deshalb der Aufwand für Fahrt, Material, Verpflegung und ggf. Unterbringung berechnet.

Ausstellung "Experimentelle Archäologie"

Im Städtischen Museum Bruchsal ist eine ständige Ausstellung zum Thema „Experimentelle Archäologie – Praktische Geschichte“ eingerichtet.
Führungen können telefonisch vereinbart werden (+49 (0)7251-79253).

Zudem bietet der Arbeitskreis die Möglichkeit, eine
Wanderausstellung mit Stellwänden und Exponaten zu entleihen.
Die Konditionen erfahren Sie unter +49 (0)7251-961800.

Top